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Die CDU Rebland hat sich vor vielen Jahren als Ortsverband zusammengeschlossen, um die oft gemeinsamen Anliegen und Interessen auch auf politischer Ebene zu vertreten.
 

Pressemitteilung CDU Ortenau

Administrator (admin) on Oct 03 2019

CDU Ortenau

Offenburg, den 01. Oktober 2019

P R E S S E M I T T E I L U N G

Kreisvorstand der CDU Ortenau für Alternative zum Volksbegehren Artenschutz

„Die CDU Ortenau setzt sich für zusätzliche Maßnahmen zum Artenschutz und zum Erhalt der Artenvielfalt ein. Wir sprechen uns aber dagegen aus, jeglichen Pflanzenschutz in allen Schutzgebietskategorien zu verbieten. Wir wollen einen ausgewogenen alternativen Gesetzentwurf zum Volksbegehren Artenschutz und einen breiten gesellschaftlichen Konsens darüber erreichen.“ so fasste der Kreisvorsitzende der CDU, der Offenburger Landtagsabgeordnete und Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Volker Schebesta, das Ergebnis der Beratungen zusammen. In der Sitzung wurde beschlossen, dass der Kreisverband einen entsprechenden  Antrag dem Bezirksparteitag der CDU Südbaden vorlegt, der am 08. und 09. November in Durbach stattfindet. Der Antrag soll gemeinsam mit dem CDU-Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald eingebracht werden.

Nach dem Start der Unterschriftensammlung für das Volksbegehren weist die CDU Ortenau darauf hin, dass damit das richtige Ziel verfolgt wird, die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten in Baden-Württemberg zu sichern. Mehrere Regelungsvorschläge schießen aber nach Ansicht des Kreisvorstands über dieses Ziel hinaus. So wäre von dem Verbot von Pflanzenschutz in allen Schutzgebieten ein Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche im Land und weite Teile der Rebflächen und weiterer Sonderkulturen im Ortenaukreis betroffen. Auch ein Einsatz von Pheromon im Weinbau oder Mittel, die in der Biolandwirtschaft verwendet werden, wären davon umfasst. „Schon heute wird in Baden-Württemberg weniger Pflanzenschutz eingesetzt als in anderen Ländern. Mit der Regelung wäre die Bewirtschaftung eines großen Flächenanteils nicht mehr wirtschaftlich möglich.“ sagte Schebesta.

Außerdem sei zu befürchten, dass mit einem raschen und weitreichenden Ausbau des Ökologischen Landbaus, wie er im Gesetzentwurf der Initiatoren des Volksbegehrens vorgesehenen ist, der Preis für Bioprodukte sinkt. Schon heute stehen deren Preise unter Druck. Für eine Steigerung des Anteils werden aber die Landwirtinnen und Landwirte gebraucht, deren wirtschaftliche Lage beeinträchtigt würde.

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